Methode – Praxis 051217, 2017

Video

 

film clip: https://vimeo.com/246759521

 

 

Salmo, 2017

Installation mit 10 Lachshäuten (präpariert)

 

Grundlage dieser Wandarbeit sind Fragmente von Lachshäuten, die haltbar gemacht und anschließen zusammengestellt wurden. Der Geruch ist neutral; olfaktorisch ergeben sich keinerlei Hinweise auf den Ursprung des Materials, lediglich die Oberläche und die Form lassen auf Fischhaut schließen.

 

 

unteres Bild: Installation mit Daniel Nehring 

 

 

Kokon, 2017

Installation mit 13 Schweinsbutten (präpariert), LED-Röhren, Plexiglas

 

in Kokon wird eine abstrakte laborähnliche Raumsituation geschaffen, in der 13 individuelle organische Exponate präsentiert werden. Die unterschiedliche Größe und amorphe Form der als Hüllen erscheinenden Objekte irritieren, sind sie doch keinerlei erkennbarem Lebewesen zuzuordnen. So stellt sich die Frage, woher diese Hüllen stammen. Sind sie Fragmente einer früheren Metamorphose oder gänzlich anderen Ursprungs?

 

 

 

Schaffett 01/16, Schaffett 03/16, Schaffett 06/16, Schaffett + Lebertran 01/16, Schaffett + Lebertran 08/17, Schaffett + Lachsöl 05/17, Schaffett + Klauenöl 03/17, Lebertran + Murmeltieröl 05/17, Lebertran + Murmeltieröl 06/17, Klauenöl 07/16

Zeichnungen 2016-2017

 

Das Verhalten tierischer Öle auf Papier bildet die Grundlage für diese Zeichnungen. Wie Jahresringe bei Baumstämmen wird auch hier Zeit vergegenwärtigt und der Prozess der Ausbreitung verdeutlicht; in feinen Linien wird jede Fließbewegung
dokumentiert. Dadurch erinnern die Zeichnungen an topografische Karten oder mikroskopische Aufnahmen. Durch das verwendete Material sind die Zeichnungen einem sich stetig fortführenden Prozess unterworfen.

 

 

 

Plateau N 53° 8.387460 E 8° 12.845940, 2016

Installation Pergament II zusammen mit Anneke Kleimann (Saturns Rins-System) und dem Komponisten _ne

20 Kälberblasen (präpariert), Garn

 

In den Materialien und der künstlerischen Behandlung divergent, schweben die skulpturalen Arbeiten über Podesten, die wie eine Art Bühne und Rahmen fungieren. Zusammen mit der sphärischen Musik entsteht eine poetische Spannung zwischen den verschiedenen Elementen.

 

 

Da ist nichts mehr im Dunkeln, 2016

Installation im Studioraum 45cbm der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden

 

Die künstlerische Arbeit Puls III sowie Oktaeder und darin eingefasst die Arbeit Zirkulat bilden zusammen die Raum-installation. Das naturnahe der Haut tritt gegen die geometrische Form des Oktaeders an; Anorganisches wir Organischem gegenübergestellt, Grenzen von Tod und Leben ausgelotet. Irritationen eines unklaren Dazwischen entstehen, frei von klarer Grenzziehung.

 

Foto oben: Michael Dalski

 

Kranz, 2016

150 m Rinderdarm (präpariert)

3,30 m x 1,25 m x 0,20 m

 

Zugunsten einer Ästhetisierung wird die organische Form des Darms aufgelöst und entfremdet. Es entstehen pergament-artige Bänder, die im gemeinsamen Auftreten eine Fließbewegung bilden. Dabei ist es der feine, aber stechende Geruch, der bei näherem Herantreten an seine ursprüngliche verwendung erinnert.

 

Foto oben: Galerie für Gegenwartskunst

 

 

Pergament, 2016

100 Schweinsblasen (präpariert), Garn

ca. 3,00 m x 1,20 m x 1,20 m

 

 

Fragment II, 2015

Kunststoff, Holzwolle, Watte, Ziegenleder

1,75 m x 0,65 m x 0,25 m

 

Oryx, 2015

Bronze

0,06 m x 2,25 m x 0,06 m

 

Zwei abgeformte und zusammengeschweißte Antilopenhörner bilden einen Speer, der abstrahiertes Sportgerät, Waffe oder archaischer Fund sein kann.

 

Fotos: Andreas Schröder (Diskus im Vordergrund: Anneke Kleimann)

 

Puls, 2015

Blutmehl, Lack

7,0 m x 5,5 m

 

Mithilfe von Klarlack und Blutmehl (gemahlenes und getrocknetes Hühnerblut) entsteht ein abstraktes, reliefartiges Bild direkt an der Wand. Durch den Lack wird der unangenehmen Geruch des Blutmehls eingeschlossen und neutralisiert.

 

Fotos: Andreas Schröder

 

Fragment I, 2015

Polyurethan, präparierte Hühnerhaut, Rosshaar

1,20 m x 0,30 m x 0,16 m

 

 

Shelter I, 2014

25 in Hamburg gefundene Schlafsäcke, Draht

Installation im 8. Bremer Kunstfrühling für Galerie für Gegenwartskunst Bremen

zusammen mit Daniel Nehring

ca. 13 m x 5 m x 5 m

 

Fotos: Galerie für Gegenwartskunst

 

Shelter II, 2014

Performance beim 8. Bremer Kunstfrühling

Zweimal täglich lag der Performer 3 Stunden auf der Matratze unter der Durchgangsbrücke

(Gemeinschaftsarbeit mit Daniel Nehring)

 

Fotos: Galerie für Gegenwartskunst

 

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